Normandie - Authentizität und Naturschätze

 

Frankreich im Frühsommer - wie gut das riecht ...

Was erwartet dich in diesem Blog?

 

30. Mai 2018

 

In meinem Blog überschütte ich dich nicht mit Geschichte, Daten und Fakten, sondern erzähle unsere ganz privaten und persönlichen Erlebnisse der Reise Seine Erlebnis Normandie mit Paris von 19.05.2018 – 26.05.2018.

 

Terminplan

  • 19.05.2018  Anreise Paris
  • 20.05.2018  Rouen
  • 21.05.2018  Rouen - Chaudebec-en-Caux
  • 22.05.2018  Chaudebec-en-Caux
  • 23.05.2018  Les Andelys - Vernon
  • 24.05.2018  Vernon
  • 25.05.2018  Paris
  • 26.05.2018  Paris

Am besten, du machst es dir gemütlich und tauchst in Ruhe in "meine Normandie" ein. Viel Spaß beim Lesen.

 

Seine Erlebnis mit Paris

Der Urlaub wirft seine Schatten voraus.

14. Mai 2018

Die Tickets sind abgeholt, die Reiseführer gekauft und derzeit unsere ständigen Begleiter. Normandie, wir kommen und wir wollen gut auf diese nördliche Provinz Frankreichs vorbereitet sein. 

 

Die Reiseroute führt uns auf der Seine von der Weltmetropole Paris bis nach Le Havre, 1944 fast komplett zerstört, mittlerweile eine moderne Stadt am Meer, die 2005 aufgrund ihrer modernen Stadtarchitektur zum UNESCO-Weltkulturerbe erhoben wurde.

 

Es wird ein super Urlaub und wir sind gespannt auf

  • abwechslungsreiche Uferkulissen,
  • wunderbare charmante Städtchen mit interessanten und historischen Bauwerken,
  • Garten von Claude Monet, 
  • kulinarische Höhepunkte,
  • interessante Reisebekanntschaften,
  • Frankreich hautnah, ...

Als Reiseveranstalter haben wir wieder A-ROSA gewählt.

An Bord der A-ROSA Viva finden wir alle Annehmlichkeiten eines schwimmenden Hotels. Die Organisation ist bestens und wir können unseren Urlaub wieder sehr individuell gestalten. Genau das ist besonders mir sehr wichtig.

 

Langsam wird mir leider bewusst, dass ich sehr faul war beim Vokabeln Lernen ... kommt mir aus der Schulzeit aber bekannt vor ;-)  Ein paar Tage habe ich ja noch. 

 

Auch mit einigen Besuchen im BEAULIEU Épicerie fine & Bistrot, mitten in Wien im Palais Ferstel. stimmen wir uns auf den Urlaub ein. Ein wunderbarer Ort, an dem wir das Gefühl haben, einen Hauch von Paris zu spüren. Wir haben es zufällig entdeckt und sind dem Charme dieses Lokals bereits ab dem ersten Augenblick verfallen. Das Personal ist freundlich, unkompliziert und bemüht, das Angebot ist vielfältig und dadurch ist dieser Ort weit mehr als nur ein Café. Unbedingt ausprobieren!! Tischreservierung ist von Vorteil!!

 

Ich freu mich, dass ihr mich wieder auf unserer Reise begleitet. Viel Spaß auch euch beim Dabeisein. Wenn es euch gefällt, bitte weitersagen. Kommentare sind willkommen.

 

Bis bald

Eure Rena

 

Koffer sind gepackt

18. Mai 2018

Während morgen die halbe Welt nach England blickt und sich auf schöne Bilder von der königlichen Hochzeit freut, machen wir uns auf den Weg nach Paris.

 

Die Koffer sind fast fertig gepackt (zu viel wie immer) und auch sonst ist alles vorbereitet.

Dank Ewalds super Urlaubs-Checkliste sollten wir nichts vergessen haben ;-)

Auch im Internet werden solche Checklisten angeboten. Hier ist ein Link zu einem Beispiel.

Checkliste

 

Ein kribbeliges Gefühl verrät schon meine Vorfreude ... Schön, wenn ihr uns wieder begleitet, den Blog verfolgt, teilt, darüber sprecht ... 

 

Bonsoir, schönen Abend. Die nächsten Grüße kommen schon aus Paris.

Bis bald.

Eure Rena

 

Kommentare

Pauline schrieb

Ich wünsche euch eine wunderschöne Reise :-)

 

Anreise mit kleinen Hindernissen

19. Mai 2018

Aus gegebenem Anlass möchte ich heute an die Sicherheitsrichtlinien speziell am Flughafen Wien Schwechat hinweisen.

 

Was alles unbedingt zu beachten ist, kannst du hier nachlesen.

 

Sicherheitsvorschriften am Wiener Flughafen 

 

Schließlich soll euch folgende Situation erspart bleiben:

 

Security Check - wir reihen uns ein, es geht zügig voran .... Laptop, Uhr und Jacke in das Fach, Gürtel habe ich keinen, alles ok... durch den Scanner und dann kann der Urlaub beginnen. Ewald ist vor mir und packt bereits den Laptop wieder ein ... hm... Stillstand. Hat der Scanner meine Sachen verschluckt? Da sehe ich sie schon.... mein Kisterl wird abgezweigt ...

Wem gehört das? Ja, mir!

Sie haben ein Messer im Handgepäck?! Wirklich? Weiß ich jetzt gar nicht, da ist so viel in der Tasche ?

 

Der Security-Mitarbeiter ist ausgesprochen freundlich und das wohl übliche Prozedere beginnt, alles ausräumen, nochmals scannen und liebes Schweizer Messer, auf Nimmer-Wiedersehen! Sehr schade, es war ein Geschenk, dass ich in jungen Jahren von meinem Daddy bekommen habe. Tja, selber schuld. Es gäbe zwar einen Vorgang, das Messer verwahren zu lassen, ... aber das erscheint mir zu umständlich. Zum Glück habe ich 2 Messer von Daddy bekommen ?

 

Neben mir sehe ich nur wie Ewald die Nase rümpft und vielleicht habe ich auch „Typisch“ gehört ...

 

Planmäßig geht es mit einer seit Jahren lieb gewordene Tradition weiter, der Mozartkugel, die wir vor dem Abflug vernaschen, vielleicht ein kleiner Glücksbringer für eine gut gelungene Reise und optimales Wetter.

 

Aufgrund Flugraumüberlastung starten wir leicht verspätet, was kein Problem darstellt. Die Landung in Paris ist aufgrund außerordentlicher Umstände mehr als holprig und sogar der Pilot fühlt sich verpflichtet die Situation zu erklären und sich zu entschuldigen. Ich fühl mich trotzdem leicht malträtiert.

 

Schnell ist unser Koffer da und ein Taxi bringt uns zum Fixtarif von EUR 50,- zur Anlegestelle der A-ROSA VIVA. Ich versuche ein paar Vokabel richtig zu verwenden und freue mich, dass der Fahrer gleich mit Kommunikation loslegt. Ui, das ist dann für meine spärlichen Sprachkenntnisse doch zu viel.

 

Auf dem Schiff werden wir herzlich begrüßt, für die Damen gibt es je eine rote Rose, für die in der Kabine schon eine Vase mit Wasser vorbereitet ist. Schön. Wir fühlen uns willkommen und da geht’s auch schon los mit Infos und dem Abendessen, das in Buffetform angeboten wird und sehr köstlich, vielfältig und regional ist. Das Wetter ist herrlich und nach dem Essen genießen wir die Landschaft, an der wir gemächlich vorbei gleiten genießen beginnt genau JETZT ?

 

Bis morgen.

Schönen Abend, bonsoir aus Paris wünscht euch Rena 

 

Idyllisches Frankreich

20. Mai 2018

Sonntag. Die A-ROSA VIVA gleitet fast lautlos auf der Seine dahin. Die Neugierde treibt mich um 6 Uhr aus Bett, ich sehe die Sonne durch Nebelschwaden und dahinter Kreidefelsen. Da muss ich sofort raus. Es ist etwas kühl und ich genieße es, ganz alleine die mystische Stimmung zu erleben und den Dörfern beim Aufwachen zu beobachten. Was habe für Glück, das erleben zu dürfen. Für die Langschläfer habe ich eine kurzes Video gemacht, nur um einen Eindruck zu bekommen wie friedlich das ist. So geht Entschleunigung.

 

Eine Fahrt auf der Seine bedeutet wirklich Seele baumeln lassen. Die kleinen Dörfer mit den netten Häuschen, kleinen Schlössern oder schlossähnlichen Villen erinnern manchmal fast an Märchen aus vergangenen Zeiten, dazu die saftig grüne n Wiesen....

  

Um 10:15 Uhr gibt es Informationen zu den Ausflugsmöglichkeiten. Na gut, ich hab versprochen mir das anzuhören, also halte ich das auch. 

 

Auch die Technik zwingt zur Ruhe und Entspannung. Die Netzverbindung ist schlecht oder gar nicht vorhanden. Der Aufbau der WLAN- Verbindung ist ein Glücksspiel. Leider. Wir steuern auf Rouen zu und dort wird es hoffentlich besser.

 

Um 14 Uhr beginnen wir unseren Stadtspaziergang durch Rouen, die Hauptstadt der Normandie (ca. 110.000 Einwohner). Die Temperaturen sind angenehm, wir freuen uns auf Bewegung und die Überraschungen, die die Stadt uns bieten wird. Angeblich ist Rouen eine geschichtliche und kulturelle Fundgrube. Auf ein typisches französisches Eclair habe ich auch Lust.

 

Nachdem Sonntag ist, ist es recht ruhig in der Stadt und so schlendern wir ohne Hektik ins Zentrum. Wow, das Gebäude, das uns staunen lässt, ist die Kirche Sainte-Jeanne mitten am Place de Vieux-Marché. Rundherum wieder diese wunderschönen Fachwerkhäuser, von deinen scheinbar keines gerade Linien aufweist. Ein hohes Kreuz neben dem monströsen Bau lässt vermuten, dass es sich um Kirche handelt und wie sich herausstellt, ist die Kirche der Heiligen Johanna gewidmet und das Kreuz steht an der Stelle der Hinrichtung. Das Innere der Kirche überrascht uns und besonders sich bin schwer beeindruckt.

 

Rouen wird als Stadt der hundert Kirchtürme bezeichnet und wie es aussieht, gibt es nur Fachwerkbauten und riesige Kirchen, insgesamt 37 Kirchen verschiedenster Konfessionen. Für alle wollen wir uns heute keine Zeit nehmen und besuchen nur noch die große Kathedrale, in der einige Grabmäler beherbergt sind, unter anderem soll eines davon das Herz von Richard Löwenherz enthalten.

 

Weiter führt uns der Spaziergang zur Kirche Saint Ouen. Der Platz davor zieht uns an. Nette Cafés, gemütliche Atmosphäre…. Leider gibt es dazwischen aber auch in Rouen viel Obdachlose mit großen Hunden, die jedoch ganz friedlich auf der Straße dösen und wahrscheinlich auch nur ihre Ruhe haben wollen.

 

Wir finden ein gemütliches Plätzchen und bestellen 2 x Cola Zero zum Preis von insg. EUR 8,-. Auch in Rouen sind am Sonntag die meisten Geschäfte geschlossen und auch nicht alle Cafés und Restaurants sind geöffnet. Dort, wo es gut zu sein scheint, ist kein Platz zu bekommen. Wohl oder übel muss ich auf das gewünschte Eclair verzichten und halte mich dafür beim Abendessen schadlos …. weil auch alles so verlockend sein muss … Leider. Dafür waren es heute 10 km, die wir durch die Stadt spaziert sind.

 

So, wir bereiten uns noch auf den morgigen Vormittag in Rouen vor, schließlich wollen wir nichts von dieser zauberhaften Stadt versäumen. Ich frag mich aber auch, wie es ist, in diesen alten Fachwerkhäusern zu wohnen. Ist das Lebensqualität? Wünschen sich die Einwohner Rouens nicht vielleicht auch etwas mehr Bequemlichkeit und Modernität oder gibt es das eh? Vielleicht kann ich das noch rausfinden.

 

Gefällt euch die Normandie bis jetzt auch so wie uns? Schreibt mir doch. Wäre schön … und schön wird auch unser Urlaub weitergehen. Begleitet uns weiter. Mit euch zusammen ist es lustiger.

 

Also bis morgen ?

Alles Liebe

Rena

 

Kommentare

cousin schrieb

...ja, "Entschleunigung", hier mal nicht nur ein Wort...sehr cool, sehr gmiatlich!

 

Frankreich macht glücklich

21. Mai 2018

Guten Morgen aus Rouen. Heute ist Feiertag, die Sonne lacht ... alles bestens. 

 

6 Uhr morgens ist meine Zeit. Alles ist ruhig, sowohl draußen, als auch auf der A-ROSA VIVA. Gestern Abend war das ganz anders. Auf der Suche nach einer WLAN Verbindung bin ich gegen Mitternacht nochmals bei der Rezeption gewesen und sieheda - da war was los. Laute Musik, es wurde getanzt, diskutiert, Gäste kamen vom Landgang zurück... Das ist das Schöne auf den A-ROSA Schiffen - für jeden ist was dabei, ungezwungen, individuell und das Personal ist sehr um das Wohlergehen der Gäste bemüht. Wir fühlen uns wohl. 

 

Rouen warten schon auf mich. Bis später.

 

Weitere 7 km durch Rouen, die Stadt an der Seine, in der die Erinnerung an Jeanne d‘Arc hochgehalten wird und wieder haben wir viele nette Eindrücke gewinnen können. Interessant ist auch, dass hier aufgrund der Nähe zum Ärmelkanal die Gezeiten deutlich merkbar sind (6 Stunden).

 

Fazit Rouen

Für diese malerische Stadt ist ein Tag definitiv zu wenig. Mehrere hundert Häuser sind denkmalgeschützt und sobald man sich auf Rouen einlässt, verfliegt die Zeit im Nu. Wir haben zwar viel gesehen, aber die Zeit, die Atmosphäre zu genießen, das Leben der Stadt zu fühlen, hat leider gefehlt.

 

 

Am Nachmittag steht die Alabasterküste in Étretat auf dem Programm.

 

Um ohne Umwege zu den Highlights der Normandie zu kommen und Zeit zu sparen, haben wir Ausflüge über A-ROSA gebucht. Während der Fahrt gibt es meist interessante Infos, die ich sonst vielleicht verpassen würde. Heute habe ich mich auch noch  ich kenne mich selbst nicht mehr!!!  zu einem dieser Audiogeräte überreden lassen. Hilfe, wo bleibt meine Individualität? Ich habe aber einen kleinen Hintergedanken. Nachdem es stressig ist, immer die Gruppe im Auge zu behalten, kann es ja von Vorteil sein, wenn ich das Gequatsche in meiner gewünschten Lautstärke höre und wenn ich nichts mehr höre, dann muss ich aktiv werden, dann habe ich die Gruppe verloren. Einen Versuch ist es wert.

 

Es geht mit dem Globus-Bus los in Richtung Küste und ich freu mich bereits auf Le Havre. Ich habe mich im Vorfeld schon sehr mit der Hafenstadt (Frankreichs zweitgrößter Hafen) auseinandergesetzt. Besonders freu ich mich auf die Architektur. Le Havre wurde 1944 fast völlig zerstört, das war die Chance für ein Architektenteam, eine völlig neue Stadtlandschaft zu erschaffen - Weite und Schwerelosigkeit sollten vermittelt werden. Das Ergebnis ist immer noch umstritten, aber interessant und nicht umsonst gehört das neu gegründete Ensemble aus Wohnungen, Geschäften, Büros,  zum UNESCO-Welterbe.

 

Tsss, was höre ich da? Für Le Havre ist zu wenig Zeit?! Wir machen daher nur eine kleine langsame Runde mit dem Bus durch die Stadt und würden bei einem Aussichtspunkt Halt machen. Was ist das für ein Scherz? Hm? Schmollen bringt wahrscheinlich nichts, dafür arbeite ich gedanklich an Möglichkeiten für einen längeren Aufenthalt in dieser Region. Leicht diesig ist es, aber der Blick auf den Ärmelkanal und die Stadt ist super und entschädigt mich ein klein wenig.

 

Die Straße schlängelt sich durch die Landschaft, die mich zum Teil an unser Mühlviertel erinnert, dazu spricht die Reiseleiterin über mehr oder weniger interessante Themen. Sie scheint vernarrt in Kühe zu sein und will uns unbedingt dieses für die Normandie typische Rind zeigen, das Normanne-Rind. Die Milch dieser Rasse ist besonders hochwertig und wird zur Käseerzeugung verwendet. Auch die Gäste im Bus sind schnell von diesem übersteigerten Kuh-Interesse angesteckt und so wird die Weiterfahrt nach Étretat zur Kuhsuche und ich bin froh, als wir endlich eine Herde davon entdecken und der Reiz verloren ist.

 

Nach einer guten Stunde Fahrt haben wir den Étretat erreicht. Das ehemalige Fischerdorf hat sich zu einem Badeort entwickelt, der zahlreiche Besucher anlockt und bei vielen Parisern als Feriendomizil beliebt ist. Der kleine Ort ist beidseitig von mächtigen Kalkfelsen umgeben. Um die Küste von oben besser sehen zu können, spazieren wir entlang von Cafés, Souvenirshops zum Casino und da wird der Blick auf die Felsformationen, die vor Millionen von Jahren aus Feuerstein und weißer Kreide entstanden sind, frei. Gewaltig! Besonders der berühmten Felsbogen La Porte dAval ist eine viel fotografierte Sehenswürdigkeit der 120 km langen Alabasterküste zwischen Le Havre und Le Tréport, die den Namen wegen der hellen Färbung bekommen hat.

 

Die Felsen sind durch einen Kieselstrand mit kleinen und größeren runden Steinen verbunden. Manche Urlauber wünschen sich zwar einen Sandstrand, aber durch die runden Steine, die für mich viel besser dorthin passen, ist das Wasser viel klarer.

  

Ein Fußweg führt uns über viele Stufen, zum Teil relativ steil, nach oben, wo wir nach 10-15 Minuten  ich keuchend - am Hochplateau ankommen. Wetter und Aussicht sind traumhaft.

Étretat hat sich im 19. Jh eine größere Entwicklung erhofft, großzügig gebaut, aber, wohl nicht zuletzt aufgrund der klimatischen Verhältnisse, wurde aus dem stillen Dörfchen nur ein kleiner Ort mit heute ca. 1600 Einwohner.

 

Schnell ist unsere Freizeit vorbei und wir fahren durch die Normandie nach Caudebec-en-Caux, wo die A-ROSA VIVA bereits auf uns wartet. Auf der Rückfahrt sehen wir kleine Häuschen mit Reetdächern, die aktuell sehr beliebt zu sein scheinen und die gerne von Pariser Familien für ihre Wochenenden renoviert werden. Witzig schauen für mich die Blumen auf den Dächern aus. Es sind extra klein gezüchtete Iris, die Wasser aus dem Reet ziehen, zur Festigung beitragen und dazu schön aussehen.

 

Fazit Alabasterküste

Für diese schöne Region wünsche ich mir viel mehr Zeit und kann nur jedem Traveller empfehlen, lieber weniger Highlights, dafür ausgiebig – dann kann man das Land auch spüren und ist offen für all die positiven Dinge, die es hier zu erleben gibt. Die Leute hier sind viel freundlicher als die landläufige Meinung das verbreitet und ganz besonders in der Normandie rund um Le Havre bemüht sich jeder um gute Verständigung.

 

Wir hatten Glück. Während wir den ganzen Tag gutes Wetter genießen durften, hat es über der A-ROSA VIVA in Caudebec-en-Caux heftig geregnet.

 

War wieder ein facettenreicher und interessanter Tag und morgen widmen wir uns den „3 Cs für die die Normandie auch bekannt ist 

  • Camembert
  • Calvados
  • Cidre.

Für mich ist da leider nicht wirklich was dabei, aber wer weiß, vielleicht kann ich ja dem Calvadosgeschmack etwas abgewinnen. Ich bin schon gespannt.

 

Eine schöne Zeit wünsche ich euch allen. Bis dahin liebe Grüße aus der Normandie

Eure Rena

 

Kommentare 

sis. schrieb 

Gefällt mir sehr gut.
Leider kenne ich Frankreich gar nicht.

 

Normandie pur

22. Mai 2018

Ein wunderschöner Tag beginnt für uns mit einem Spaziergang durch Caudebec-en-Caux. Mal sehen, was uns erwartet.

 

Schöne Uferpromenade, verträumte alte Villen, Gemächlichkeit – so erleben wir Caudebec-en-Caux.

 

Unser Spaziergang führt uns zum Monument du Latham 47, ein sehr schönes Denkmal direkt an der Straße, das an die Männer erinnert, die bei einem missglückten Rettungsversuch vor der Küste Nordnorwegens ihr Leben lassen mussten. Das Ehrenmal stellt das Wasserflugzeug dar, das aus dem Eisberg hervorbricht. Sehr schön gemacht und berührt mich.

 

In dieser Stimmung schlendern wir an der Promenade zurück ins Zentrum der Stadt…. Pass auf, Achtung!... immer wieder liegt Hundekot auf Wege und Straßen, das beobachte ich leider schon seit Beginn der Reise. Hm? Das gefällt mir nicht und ich denke an die Aktion Sackerl fürs Gackerl, die ich zum Beispiel aus Wien kenne. Das wäre doch auch was für die Normandie?!

 

Wir beobachten die Bewohner der Stadt beim Einkaufen und haben fast den Eindruck, dass dabei die Kommunikation im Vordergrund steht und die Einkäufe nebenbei erledigt werden. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum die großen Parkplätze bei den Einkaufszentren halb leer bleiben. In den Supermärkten sind meist nur einige von vielen Kassen geöffnet und die Kassiere unterhalten sich. Zeit scheint hier Nebensache zu sein, nur für die Touristen ein manchmal störender Faktor. Ich kann also sagen – Frankreich heißt Lebensqualität.

 

Auch in den Gärten um die Häuser beobachte ich eine Aneinanderreihung von Zufälligkeiten anstatt streng angeordneter Wege und Sträucher. Etwas stört mich diese Tatsache allerdings bei den örtlichen Cafés, die manchmal vom Standort bzw. der Ausstattung etwas schmuddelig erscheinen. Heute trinken wir daher unseren Kaffee an Bord und ich überleg mir dabei schon, ob es immer so ordentlich, korrekt und fast steril sein muss …

 

Puh, das war heute am Nachmittag ein Monsterprogramm und auch wenn es schön war, ich verbuche die 6 Stunden nicht als Urlaub, sondern als Erkundungsfahrt für künftige Urlaubsdestinationen ?

 

Begonnen hat der Ausflug wieder mit dem Audiogerät – hört jeder was, rauscht es bei jemanden, … Das größte Problem damit hatte wohl die Reiseleiterin ?

 

Unsere Fahrt mit dem Bus (ich denke, ich bin mit dem Schiff unterwegs?) führt uns von Caudebec-en-Caux über Le Havre, dort über die spektakuläre Pont de Normandie, einer Schrägseilbrücke, die 1995 eröffnet wurde, ins gegenüberliegende Honfleur. Lebhaft, farbenfroh, mit vielen Fachwerkhäusern, Cafés und Restaurants begrüßt uns die kleine Hafenstadt. Wer dachte, Rouen ist mittelalterlich, war noch nie in Honfleur. Die Stadt mit ca. 7.600 Einwohner ist noch vom Pfingstwochenende geschmückt, rundherum herrscht reges Treiben, die Stadt ist mit der „Demaskierung“ beschäftigt. Mich fesselt alles mehr als die Fakten der Reiseleiterin und ich habe die Gruppe leider bald verloren ?

 

Ich habe es gleich gesehen - das Karussell am Hafenbecken. Es besteht sogar aus 2 Etagen und wurde um 1900 gebaut. Da frage ich doch, ob ich auch eine Runde drehen darf. Ja, um EUR 3,- darf ich mir diesen Spaß gönnen. Jetzt brauche ich nur noch auf Ewald warten, der mich dabei sicher gerne fotografiert. Er ist folgsam bei der Gruppe geblieben und hat sich interessiert die Geschichte der Stadt angehört.

Lustig dreht sich das Karussell und ich glaube, es dreht sich ganz für mich alleine.

 

Schon ist unsere Zeit in Honfleur um und weiter gehts - schnell, schnell - zu einer Destillerie, wo uns die Verarbeitung von Calvados erklärt wird … na gut … und ich hab es immer schon gewusst – mir schmeckt dieses Getränk nicht, in keiner Form. Aber ich habe wieder etwas gelernt - es gibt 820 Apfelsorten, süß, bitter, …

 

Die Gäste werden bald unruhig - alle wollen nach Deauville. Modän, elitär, herrlicher Strand … Hier trifft sich Reich & Schön … und heute sind wir halt auch da. Im 19. Jh wurde dieser Ort um ein Casino, einer Pferderennbahn und 3 Luxushotels am Reißbrett entworfen und war von Beginn an ein großer Erfolg.

 

Auch hier ist es so schön und leider ist die Zeit sehr  sehr knapp. Ewald und ich sausen nahezu planlos von einem Ort zum anderen in der Hoffnung, in der kurzen Zeit so viel wie möglich zu sehen. So mag ich das nicht. Ich kaufe normalerweise nicht im Ausland ein, aber ein gemütlicher Schaufensterbummel entlang der luxuriösen Shops würde mir schon gefallen. Na gut, das wird mir heute nicht gegönnt und ich freue mich auf die Rückfahrt. Um 22 Uhr legt die A-ROSA VIVA ab und morgen geht’s bereits um 8:30 Uhr zum nächsten Highlight. Daher sage ich jetzt nur noch – Gute Nacht.

 

Ich freu mich, euch morgen wieder hier zu treffen.

Liebe Grüße

Rena

 

Kommentare

cousin schrieb 

...Haus Nr. 12 ist ja schnuckelig...scheint mir eine sehr schöne Reise zu sein, in der scheinbar goldrichtigen Reisezeit, alles blüht, die Sonne lacht...wünsche noch einen schönen Tag in Paris!

 

Kunst und Geschichte in Les Andelys

23. Mai 2018

Danke für diesen schönen Tag. Ein bisschen grau hat er an der Anlegestelle in Les Andelys begonnen und die Anziehfrage blieb lange ungelöst und dann hat sich herausgestellt, dass meine Wahl erst nicht optimal war. Egal.

 

Wieder steht eine Busfahrt an. Christoph heißt der Reiseleiter des Tages. Er ist Franzose und scheint witzig zu sein. Die Gruppe ist sehr überschaubar und schon geht’s los – ohne Audiogeräte ?

 

Riesige Getreidefelder, kaum Vieh und wenig Wald, zum Teil hügelig – so ist die Gegend hier. Viele Häuser bestehen aus Feuerstein, die Nachfolge der Fachwerkbauten. Während wir interessiert die Landschaft betrachten, erzählt uns Christoph von Wortstämmen und dem Leben in dieser Region.

 

Plötzlich überholt uns ein weißer Lieferwagen etwas riskant und da sprudelt es nur so raus aus dem Mikrofon. Ja, die sind alle verrückt, besonders muss man auf die weißen achtgeben und nochmal besonders am Abend, dann sind die schon betrunken … scheinbar wird die Verkehrskontrolle eher locker gehandhabt und Straßenverkehrspolizisten sind nur selten zu sehen. Das ist aber eine subjektive Betrachtung, frei interpretiert.

 

Nach ca. 45 Min Fahrt erreichen wir Chateau Vascoeuil. Das Tor ist geschlossen und nach telefonischer Rückfrage wird klar – für uns wird ein Seiteingang früher geöffnet und so können wir in Ruhe diesen wunderbaren Ort der Kunst, der Ruhe, der einzigartigen Atmosphäre, eine Oase zum Seele baumeln lassen besuchen.

 

In einer sehr liebevoll gepflegten Parkanlage integrieren sich mehr als 60 Skulpturen aus Bronze, Marmor, Keramik und Mosaik zum Beispiel von Szekely, Dali, Corneille, … In der Mitte des Ehrenhofes befindet sich der Taubenturm, früher ein unerlässliches Merkmal eines Herrenhauses. Im Schloss selbst gibt es temporäre Ausstellungen, die wir natürlich auch besuchen.

 

Die Besucher, die ins Chateau de Vascoueuil kommen, finden hier einen Ort der Harmonie vor und daher macht es auch Freude, neben den Kunstwerken die zufriedenen und glücklichen Gesichter der Menschen zu beobachten.

 

Verzaubert von diesen schönen Impressionen fahren wir direkt zur A-ROSA VIVA zurück. Wir erfahren währenddessen, dass Paris für viele Menschen nicht mehr wirklich lebenswert ist. 12 Mio Einwohner sind zu viel und die Organisation in dieser Metropole oft nicht mehr ganz einfach. Die Leute rund um Les Andelys sind einerseits froh, nahe bei Paris zu wohnen, andererseits ist diese Nähe auch manchmal ein Nachteil. Warum? Ihr schönes Land wird am Wochenende von Blechlawinen überrollt – die Pariser wollen raus aufs Land, zu den Stränden, …

 

Nach dem Mittagessen starten wir mit einem kurzen Spaziergang zum Chateau Gaillard, ein Wehrbau, der von Richard Löwenherz, König von England, Herzog der Normandie, errichtet wurde. Der Weg lohnt sich in jedem Fall, der Ausblick ist wirklich atemberaubend.

 

Für einen Spaziergang war das allerdings zu kurz für uns und so klappern wir noch die weiteren Sehenswürdigkeiten von Les Andelys ab. Die Stadt teilt sich in Le Petit Andely, direkt am Wasser gelegen, und Le Grand Andely, etwas weiter landeinwärts. Wir gehen und gehen die Hauptstraße entlang, vorbei an Fabriken, Tankstellen, … meine Knie beginnt zu schmerzen, meine gute Laune schwindet, aber schlussendlich haben wir es geschafft und stehen vor der Kirche Notre-Dame, die mit einer faszinierenden Mischung verschiedener Architekturstile überrascht. Der Weg hat sich gelohnt und neu motiviert besuchen wir auch noch den Brunnen Sainte Clotilde, dessen Wasser als heilsam gilt.

 

Nach einer kleinen Trinkpause marschieren wir tatsächlich singend ( so geht's gleich  leichter) zurück zu der Anlegestelle des Schiffes. Ab jetzt ist Ruhe angesagt.

 

Wir haben wieder so viele neue Eindrücke zu verarbeiten – herrlich.

Für morgen stehen neue Highlights am Programm - wir freuen uns schon.

Am Abend erreichen wir noch Vernon.

 

Bis morgen.

Eure Rena

 

Kommentare

sis. schrieb 

Wunderschön!
Man bekommt richtig Lust darauf! 
Sprichst du täglich ein wenig französisch?
In welcher Sprache wird die Reiseleitung geführt?
LG und noch weitere schöne Tage!

 

Normandie – für jeden das Richtige

24. Mai 2018

Unseren Vormittag schenken wir heute der Kleinstadt Vernon. Sie wurde im letzten Weltkrieg ebenfalls sehr in Mitleidenschaft gezogen und trotzdem sind einige Sehenswürdigkeiten aus der Zeit davor übriggeblieben.

 

Der Himmel zeigt sich stark bewölkt und nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg. Ich vermute, dass wird heute nur eine kleine Runde drehen werden, gemütlich Kaffee trinken ... Ich bin neugierig. Der Hafenplan scheint meine Vermutung zu bestätigen – da gibt es nicht viel. Also gehen wir gemächlich zur alten Mühle Le Vieux Moulin, die am gegenüberliegenden Ufer schon vom Schiff aus zu sehen war. Geduldig warten wir bis die anwesenden Touristen ihre Selfies gemacht haben auf unsere Chance, die Mühle ohne Besucher fotografieren zu können.  Gut Ding braucht halt mal Weile ? Gegenüber sehen wir das Chateau des Tourelles, einen Wehrturm aus dem 12. Jh, der durch den Film Balduin der Ferienschreck mit Louis de Funès bekannt wurde.

 

Jetzt noch einen Abstecher zur Stiftskirche – wieder eine Notre Dame, dann gibt es auch noch das Rathaus, ein Museumund einen Archivturm, einen Turm der einstigen Stadtmauer. Alles nicht sehr reizvoll für mich. Ursprünglich haben wir noch einen Ausflug zum Chateau Bizy gebucht, der ist aber leider aufgrund mangelnder Teilnehmer abgesagt worden und auch darüber war ich eher froh als enttäuscht. Ewald scheint dieses Schloss allerdings im Kopf herumzugeistern. In der Touristeninformation erfährt er, der Fußweg dorthin dauert 40 Min. und das will er mir nach dem gestrigen Marsch nicht zumuten. Das finde ich sehr rücksichtsvoll von ihm. Aber heute haben sich meine Knie schon wieder gut erholt und ich will ihm diese kleine Freude machen. Ein Blick auf die Uhr, ein Blick auf den Stadtplan, ein kleiner Seufzer und schon geht’s schnurstracks zum Chateau Bizy.     

                 

Ohne, dass wir einen hilflosen Eindruck machen (glaube ich zumindest) und ohne eine Frage zu stellen, spricht mich eine Französin an, fragt, ob wir zum Schloss wollen, freut sich sichtbar, als ich bejahe und schon kommt eine Wegbeschreibung, die exakter nicht sein kann. Super, die Gastfreundlichkeit hier in der Normandie. Dankeschön.

 

Wir haben das Barockschloss, das seine besten Jahre lange hinter sich hat, nach ca. 30 Minuten erreicht – eine sportliche Leistung. Der Eintritt für Schloss und Garten beträgt EUR 9,-, für Garten alleine zahlen wir EUR 5,-. Wir nehmen uns die Zeit, die wir brauchen, sind dabei aber nicht großzügig, schließlich wollen wir auch noch ein kleines Mittagessen bekommen. Das Essen an Bord ist jeden Tag vorzüglich, gestern zum Beispiel war der französische Einfluss deutlich zu bemerken.  

 

Am Nachmittag gibt es einen ganz besonders schönen (so stell ich mir das halt vor) Ausflug. Wir fahren nach Giverny, in das kleine Dorf, dass durch Claude Monet berühmt geworden ist. Der Plan ist, dass wir sein Haus sehen werden, den Garten und natürlich den Seerosenteich.

Schon im Vorfeld spüre ich leichte Aufregung, hoffe, dass das Wetter passt. Vielleicht wäre bewölktes Wetter besser als praller Sonnenschein? Es kommt eh, wie es kommen muss und es wird super sein.

 

Der Wettergott ist wirklich auf unserer Seite und als wir um 14 Uhr Richtung Giverny starte, lacht die Sonne so gut sie kann. 6 km Fahrt liegen vor uns, danach führt uns eine A-ROSA-Dame vom Busparkplatz durch eine Unterführung zum Eingang. Sie erklärt uns alles sehr gut und gewissenhaft, sogar in 2 Sprachen und ich denke mir, ich werde wohl niemals so alt werden, dass ich eine so detaillierte Erklärung brauche. Oje, ist das ein jugendlicher Anfall von Selbstüberschätzung meinerseits? ?

 

Beim Gruppeneingang wird uns ein Eingang zugewiesen und im Zuge der Ticketkontrolle aus Sicherheitsgründen müssen wir dem Kontrollor einen Blick in die Taschen gewähren. Und schon erschlägt uns eine Blumenflut, mir der ich so schnell nicht gerechnet habe. Schmale Wege zwischen dem Blütenmeer, zum Teil abgesperrt, was aber so manchen Gast nicht daran hindert, die Absperrung zu entfernen um in den geschützten Bereich zu kommen. Was gibt es sonst noch? Rundherum wird fotografiert und die Besucher stehen sich gegenseitig im Weg, eine lange Menschenschlange vorm ehemaligen Wohnhaus Claude Monets, eine Schulklasse hat wohl die Aufgabe bekommen, die Blumen so naturgetreu wie möglich zu zeichnen, warm ist es.

 

Der Weg zum Seerosenteich gleicht einer Prozession … Es ist wunderschön, wir können sogar froh sein, dass heute nicht noch mehr Publikum den Garten besucht, trotzdem ist es mir persönlich zu viel. Wahrscheinlich ist mein Sinn für Blumen, Garten, … zu wenig ausgeprägt. Rundherum höre ich so Worte wie Schau, das blüht bei mir noch nicht, … das blüht bei mir auch schon … Bei mir blüht gar nichts, mein grüner Daumen bleibt den Pflanzen besser fern ?

 

Wir lassen den Besuch in Monets Garten gemütlich in einem örtlichen Café ausklingen und genießen das Auslaufen der A-ROSA VIVA am Sonnendeck, begleitet von Musik und mehr ?

 

Mmmmh, uns geht’s wirklich gut ... Danke.

 

Vor dem Abendessen gibt es Infos zu Paris und leider auch schon zur Abreise. Dafür wieder köstliches Abendessen und tolles Ambiente … Der Kapitän und die Crew bedanken sich, zum Anstoßen gibt es für jeden ein Glas Sekt und ich finde es sehr freundlich, dass der Kaptän jedem Gast die Hand schüttelt. Es ist sehr persönlich und dabei wird Wertschätzung dem Gast gegenüber gezeigt. Schön.

 

Die beiden Musicaldarstellern, die uns danach unterhalten, begeistern uns weniger. Geschmacksache.

 

Auf geht's nach Paris.

 

À bientôt

Eure Rena

 

Oh là là – Paris, wir kommen

25. Mai 2018

Nun sind wir wieder zurück in Paris – der Stadt der Liebe, der schönsten Stadt der Welt. Jeder hat seine persönliche Meinung dazu.

 

Eiffelturm, Champs-Élysées, Louvre, … 12 Mio Einwohner (inklusive Vorstädte und die Stadt wächst langsam weiter). Wo fangen wir an? Was wollen wir sehen? Wir kennen die Stadt und entscheiden uns daher für eine Stadtrundfahrt am Vormittag, in der wir möglichst viele Eindrücke sammeln und Erinnerungen auffrischen können. 

 

Die A-ROSA-VIVA hat in Saint Denis angelegt, das heißt in einem der Vororte der Stadt, angeblich der ärmste von allen. Ich bin schon vor 6 Uhr auf dem Sonnendeck, möchte noch Lichter, die sich in der Seine spiegeln, fotografieren, aber es ist schon zu hell für diese Stimmung.

 

Nach dem Frühstück geht’s los. Wir haben schon „unseren“ Platz im Bus, Reiseleiterin Renate, die bereits 40 Jahre in Paris lebt, diese Stadt liebt, zählt und begrüßt ihre Ausflugsgäste. Es kann losgehen… hm… zu Fuß wären wir wohl schneller, kommt mir der Gedanke. Paris bedeutet Stau. Noch dazu sind durch die derzeitigen Streiks wahrscheinlich noch mehr mit dem eigenen Auto unterwegs.

 

Die Schrittgeschwindigkeit lässt uns Zeit, das Viertel genauer zu betrachten und ich bemerke deutlich einen niedrigeren Standard. Unsere Reiseführerin erzählt, dass sich mit der Olympiade 2024 vieles zum Positiven ändern soll und wird. In Saint Denis wird sich das Olympische Dorf befindet und das bedeutet ganz klar Aufschwung.

 

Nach geraumer Zeit sehen wir tatsächlich in der Ferne den Arc de Triomphe. Hurra, wir haben das Zentrum erreicht und setzen die Fahrt über die Champs-Élysées (Prachtstraße) fort. Der Verkehr ist echt Wahnsinn und ich bin froh, dass ich vom Bus aus eine schöne Sicht habe und ich mich um nichts anderes kümmern brauche. Die Verkehrszeichen gelten hier im Großen und Ganzen nur als Empfehlung, woran man sich aber strikt hält, das ist die Rechtsregel – immerhin.

 

Renate, sie scheint Macarons auch so gerne zu haben wie ich, zeigt uns, wo es ihrer Meinung nach die besten auf dieser berühmten Meile gibt. Gleichzeitig gibt sie unserem Fahrer Pavel Anweisungen, der daraufhin geduldig um die Sehenswürdigkeiten kreist, an interessanten Objekten langsamer fährt. Er macht das wirklich sehr gut.

 

Ui, was ist jetzt? Die Polizei verweigert uns die Einfahrt in die Straße, die Renate für uns ausgewählt hat. Hm? Für uns bedeutet das, wir können nicht durch den Louvre fahren. Der Bus kommt am neu gewählten Weg nicht um die Kurve, also verzichten wir drauf und der Plan ist durcheinander. Die Fahrt dauert mittlerweile fast 2,5 Stunden ohne Pause, die Reiseleiterin ist nicht gerade eine Stimmungskanone und langsam wird es mühsam.  Scheinbar geht’s den anderen ebenso, allgemeine Unruhe wird im Bus spürbar und kurz darauf wird eine 20-minütige Pause angekündigt. Hurra. Danach ist die Fahrt kurz und wir halten am Trocadéro-Platz – von dort ist die Sicht auf den Eiffelturm wahrscheinlich am schönsten. Ja, das stimmt, stelle ich fest, allerdings nicht um 12 Uhr mittags, da ist das Licht alles andere als gut, aber ich bin happy, an dieser Stelle zu stehen. Nun ist Zeit uns von der Gruppe zu lösen… wir kaufen ein Tagesticket für die Métro (U-Bahn-System der französischen Hauptstadt Paris) … Ticketautomat … Sprachauswahl … nur die Zonenfrage ... hm? …. Der Plan verrät uns leider auch nicht die gewünschte Info. Der Nachbar am Ticketautomat erkennt unser Problem und will behilflich sein. Er hat wahrscheinlich eine Jahreskarte für seine Bedürfnisse und kann in der Zonenfrage auch nicht weiterhelfen, dafür ruft er einen Passanten zur Hilfe … ja, so hilfsbereit erleben wir die Franzosen, auch die Pariser.  Jetzt ist klar, wir brauchen Zone 2, die lässt sich aber nicht eingeben, also kaufen wir 2 Tagestickets um je EUR 12,- für Zone 1 bis 3.

 

Die unterirdischen Métrogänge scheinen mir diesmal nicht so lange, gut beschildert und wir können uns gut orientieren und rasch sind wir auf den Champs-Élysées. Ja, es ist beeindruckend, aber in Berlin unter den Linden oder auf anderen Prachtstraßen habe ich mich nicht schlechter gefühlt.

 

Da ist es ja, Laduree - das Macaron-Paradies. Ich kann nicht widerstehen. Ispahan heißt das kleine Himbeertörtchen, das herrlich auf der Zunge zergeht – sehr köstlich, dazu nehmen wir eine Flasche Perrier, einen Espresso und Ewald nimmt 4 kleine Macarons – das alles gibt es für EUR 32,40. Naja… schließlich atmen wir dazu die Luft der Champs-Èlysées.

 

Im Anschluss spazieren wir den Boulevard entlang, staunen über die verrückten Kreationen der berühmtesten Labels in der Rue Montaigne und erreich kurz drauf mit der Métro den Louvre. Leute über Leute, dazu kommen die Gewitterwolken immer näher und wir beschließen, zum Schiff zu fahren und Koffer zu packen.

 

Kaum am Schiff angekommen, hören wir den Regen prasseln. Die Gewitterwolken entladen sich wohl genau über uns. Wir freuen uns, als es wieder heller wird - die Lichterfahrt durch Paris ist gerettet.

 

Das letzte Abendessen an Bord der A-ROSA VIVA ist wie immer sehr köstlich.

 

Oje, schon wieder ein Gewitter. Selbst für die wenigen Meter bis zum Bus empfiehlt sich ein Schirm, der uns netterweise beim Ausgang überreicht wird. Ich bin mit meiner Regenjacke ohne hin gut ausgerüstet.  Andreas, der Reisebegleiter für den Abend kommt aus Österreich und scheint ein witziges Kerlchen zu sein, bedauert das Wetter, hält uns mit witzigen Anekdoten bei Laune. Er meint aber auch, dass der Regen ganz gut ist,  sonst wäre es für die Lichter noch nicht dunkel genug.

 

Den ersten Stopp haben wir beim Moulin RougeWer will bei diesem starken Regen aussteigen? Naja – ich! Die restlichen Gäste bleiben im Bus. Es ist aber auch grauslich draußen. Dabei wären die Lichter im Rotlichtviertel allemal einige Fotos wert.

 

Wir fahren weiter und der Regen wird weniger, Andreas erklärt uns das eine oder andere Gebäude und wir ahnen bald, was als nächstes kommt – es ist die Route, die wir am Vormittag schon gefahren sind. Aber, so mein Gedanke, jetzt würde das Hindernis, das uns die Fahrt durch den Louvre vermasselt hat, ja hoffentlich beseitig sein und bei voller Beleuchtung stelle ich mir das noch viel schöner vor. Plötzlich Blaulichter und noch eins und das nächste und schon höre ich Andreas sagen. Im Louvre ist scheinbar etwas passiert, wir müssen leider unsere Route ändern. Es ist für uns offenbar heute nicht vorgesehen, dass wir durch den Louvre fahren, aber Ewald spricht es ganz pragmatisch aus – wir waren ja eh am Nachmittag schon dort. Recht hat er. Alles kein Problem.

 

Auch jetzt fahren wir wieder zum Trocadéro-Platz und haben ca. 20 Minuten Zeit um in Ruhe den beleuchteten Eiffelturm bewundern und fotografieren zu können. Der Regen hat aufgehört. Hurra. Um 23 Uhr sollen zusätzliche Lichter eingeschaltet werden. Jeder wartet gespannt und … oh nein … um 22:59 Uhr spüren wir erneut schwere Tropfen und im Nu prasselt der Regen mit voller Wucht auf uns ein. Unsere Fotos haben wir gemacht und jetzt heißt es den richtigen Bus zu finden. Die Leute sausen planlos herum, es schüttet, irgendwie schauen alle Busse gleich aus. Ewald gelingt es, unseren zu finden. Schnell finden sich die restlichen Gäste ein. Andreas beginnt zu zählen… 23, 24, … Hm? Waren wir nicht 25? Er zählt nochmal, ruft am Schiff an, vielleicht gab es Kommunikationsprobleme? Wir fahren los und werden nicht mehr erfahren, ob wir einen Gast verloren haben oder nicht.

 

Die Gedanken, die sich Andreas um den möglicherweise zurückgelassenen Gast macht, kann jeder spüren.  Sehr gewissenhaft. Trotzdem trübt sich meine Meinung, als er erzählt, welch wunderbare Frühlingsstadt Paris ist, Wien sei im Vergleich eine Herbststadt, eher trüb und melancholisch… Tssss, Frühling in Wien, besser geht es ja gar nicht mehr. Lassen wir das.

 

Nicht gerade beliebt hat sich die Exekutive gemacht. Beamte haben die Kennzeichen der Busse, die widerrechtlich und zur Bequemlichkeit der Besucher kurz am Trocadéro-Platz gehalten haben, fotografiert. Da wird das Busunternehmen wohl  Post bekommen. Andreas hat das Bedürfnis, einen Witz über die Polizei zu erzählen. Was ist der Unterschied zwischen dem Eiffelturm und der Polizei? Beim Eiffelturm sind die Nieten unten! Witze sind nicht so mein Ding. Ich verbuche das unter Versuch, die Gruppe durch Lachen wach halten zu wollen

 

Müde fallen wir nach Mitternacht ins Bett. War wieder ein toller Tag in dieser wunderschönen Stadt und gleichzeitig die letzte Nacht in diesem Urlaub in Paris.

 

Schlaft gut.

Eure Rena

 

Kommentare

Isabella schrieb 

Eine wunderschöne Reise - das Wetter passt... einfach perfekt. Wünsche Euch einen schönen Tag in Paris!!!

sis. schrieb

Warum wirst du nicht Radio-Moderatorin oder Fernsehsprecherin - deine Erzählungen sind echt top- Danke

 

Au revoir Paris!

26. Mai 2018

Koffer sind gepackt, nach einem ausgiebigen Frühstück warten wir auf unser Taxi zum Flughafen.  Mit vielen neuen und schönen Erfahrungen und Eindrücken, 2000 Fotos, … treten wir die Heimreise an. DANKE liebes A-ROSA VIVA-Team, ihr ward maßgeblich an dieser für uns schönen Zeit beteiligt.

 

Das Taxi ist sehr pünktlich, der Verkehr lässt eine flüssige Fahrt zum Flughafen zu …. und was ist jetzt … der Fahrer fährt am Flughafen vorbei?! Ich frag mal, ob er eh weiß, wohin wir wollen, bekomme aber keine Antwort. Hm? Kurz darauf hält er an einem relativ kleinen Gebäude. Sehr komisch. Drinnen angekommen – ja, es schaut aus wie auf einen Miniflughafen – kommen gleich 2 Damen auf uns zu, sehr freundlich, und checken uns ein (vom Schiff aus war das aufgrund er instabilen Internetverbindung leider nur schwer möglich!) und schicken uns mit dem Shuttle zurück von 2G auf 2F. Also nehmen wir wieder unsere Koffer, starten zum Bus und fahren zum angegebenen Terminal, dort kommt gleich die Security auf uns zu … mit Hunden. Unser Counter zur Aufgabe der Koffer ist ganz hinten, dort, wo die vielen Menschen stehen. Aufgeregte Stimmung bei den Reisenden! Wir müssen die Koffer selbst scannen (Hilfe vom Personal ist gegeben), aufs Band heben … etwas gewöhnungsbedürftig diese Prozedere, aber o.k. Wieder Kontrolle und wir sind schnell am Gate. Sehr neu, sehr geschmackvoll und sieheda – ein Verkaufsstand von Laduree ?

 

Der Infomonitor zeigt Verspätung und Gatewechsel … Zeit für 1, 2, 3, … Macarons.

 

Weitere Verspätung wird angezeigt und …  ich sitz direkt beim Eingang des Gates und habe den Monitor im Auge … lese ich richtig? Flug AF 1738 nach Wien, geplante Abflugszeit 12:25 Uhr, ist storniert? Es ist jetzt 13:10 Uhr. Nach und nach wird den Wartenden bewusst, dass da etwas nicht stimmt und das Personal der Air France wird mit Fragen bombardiert. Die Auskünfte kommen allerdings nur spärlich. Ist etwas passiert frage ich mich? Keiner sagt etwas – merkwürdig! Gegen 13:45 Uhr kommt zuerst in Französisch, dann in einem englischen Kauderwelsch die Info, wir müssten unsere Koffer von Band 23 abholen, dann wieder in die Abflughalle gehen und den Flug umbuchen. Irgendwann dringt die Info durch – die Maschine ist defekt. Das kann schon mal passieren. Trotzdem hört man die Leute schimpfen, viele beginnen ein Telefonat, während alle auf die Koffer warten.

 

Es ist nach 14 Uhr, als wir endlich beide Koffer haben – meiner war leider bei den letzten dabei, was in diesem Fall ein enormer Nachteil ist wegen der Umbuchung.  Wir sehen aber gute Chancen, als wir zum Schalter 3B kommen, bald fällt uns jedoch auf, dass jede einzelne Umbuchung mind. 20 Min. dauert und wir durch die Zeitverzögerung bei der Kofferabholung ganz hinten stehen. Die Stimmung der Leute schwankt zwischen Galgenhumor und Ärger, manche erzählen ihre Geschichte – so z.B. eine Dame, die direkt aus Miami kommt, morgen in Wien ins Musical gehen möchte und am Montag wieder nach Miami fliegen muss. Sie ist gebürtige Wienerin und ihr ist klar, für die Familie bleibt kaum Zeit bei diesem Besuch. Dann ist da noch ein 15jähriges Mädchen, sie war Au-pair in New York, hat 3 Koffer, die sie jetzt alleine schleppen muss. Jeder kann nachvollziehen, dass sie sich auf daheim freut, ihr Familie, ihre Freunde, aber es gibt keine Chance für einen heutigen Flug. Wir sehen sie weinen und leider kann ihr niemand helfen. Die Crew bemüht sich später um sie.

 

Zum Glück ist Ewald Vielflieger und sein Ausweis berechtigt uns in der Schlange vorzurücken. Trotzdem dauert es ewig. Eine Gruppe vor uns will unbedingt als Gruppe umgebucht werden und das stellt sich natürlich als sehr schwierig heraus. Ich muss Angst haben, dass eine Schlägerei entsteht. Rechtzeitig beruhigen sich die Beteiligten dann doch noch. Fremdschämen müssen wir uns allemal.

 

Wir sind durstig, warm ist es, dazu die Koffer. Ich frag nach Wasser und bekommen dann endlich auch 2 kleine Flaschen.

 

Nun sind wir an der Reihe. Die Dame am Schalter scheint überfordert und nicht sehr kompetent. Immer wieder muss sie fragen gehen, dann telefoniert sie wieder. Nein - heute gibt es keinen Flug mehr nach Wien. Wir sind auch bereit über München zu fliegen, oder Zürich oder was auch immer…. Sie telefoniert, sie geht fragen … nein leider…. kurz ist Berlin im Spiel, aber auch daraus wird nichts. Wir geben uns geschlagen und freuen uns am Sonntag direkt nach Wien fliegen zu dürfen. 7:10 Uhr Abflugszeit. Für die Nacht hat Air France ein Zimmer im B&B Hotel für uns gebucht, dazu gibt es Abendessen und einen Konsumationsgutschein in Höhe von EUR 15,- am Flughafen. Zum Hotel bringt uns ein Shuttlebus. Um 17 Uhr sind wir im Hotel.  Die Zimmer sind sauber, aber sehr klein. Wir können gerade mal um das Bett gehen, Handtücher gibt es keine, dafür 1 Badetuch, das wir zu zweit nutzen dürfen.

 

Irgendwie ist das alles zum Lachen, aber was soll’s – wir hatten keine Wahl und lieber ein Flug morgen als mit einer defekten Maschine Probleme bekommen.

 

Später geht’s zum Essen in eines der benachbarten Hotels. Es wird kaltes und warmes Buffet angeboten mit Schnecken, Muscheln,... Das ist sehr in Ordnung. Ein Spaziergang wäre schön, aber die Gegend lädt nicht wirklich dazu ein. Wir sind eh müde und werden schlafen gehen.

 

Gute Nacht.

Rena

 

2. Heimreiseversuch - Transfer Paris-Wien: 25 Stunden

27. Mai 2018

Guten Morgen. Es ist 3:50 Uhr und ich spüre nur Schmerzen im Rücken. Das Bett im B&B Hotel haben wir ja nicht ganz freiwillig ausgesucht.  Danke Air France. Ein Zimmer, in dem die Klimaanlage direkt auf mich geblasen hat, dann die gestrige Kofferschlepperei, ... da sind Rückenschmerzen fast vorprogrammiert. 

 

Nach der Katzenwäsche im Bad mit dem einen Badetuch für 2 Personen, nehmen wir unsere Koffer und gehen zum Frühstück. Noch ist alles dunkel im Speisesaal. Um 4:30 Uhr geht's los. Ich erwarte mir nicht sehr viel und bin dann doch positiv überrascht - Orangensaft, Croissants, Baguette, Nutella, .... 

 

Der Airport-Shuttle fährt alle 20 Minuten, wir müssen den ersten Transfer um 5:10 Uhr nehmen. Es warten mehr Leute als gedacht und wir fahren von einem Hotel zum nächsten. Schon ab dem 3. Hotel wird es eng. Es gibt keinen Extraplatz für Gepäckstücke und nachdem jeder bei seinem Koffer bleiben möchte, sind sowohl Gänge als auch Sitze blockiert. Ab und zu ein Raunen, aber jeder findet interessanterweise ein Plätzchen und nach 20 Minuten haben wir den Flughafen erreicht. Es beginnt die Wanderung von einem Check-In zur Kontrolle, zum nächsten Check-In, zur nächsten Kontrolle ... und mir tut alles weh.

 

Gate 48 und sogar In time. Super. Wir treffen ein Paar von gestern. Den beiden wurde ein Zimmer im Hotel Ibis zur Verfügung gestellt. Keiner hat große Ansprüche gestellt, alle wollten nur ins Bett. Die ältere Dame, die gestern am Abend Karten für die Wiener Staatsoper hatte, Placido Domingo verpasst hat, die sehe ich nirgendwo. Wer weiß, ob sie überhaupt noch nach Wien will?

 

Tatsächlich beginnt das Boarding pünktlich und um 7:10 Uhr (das wäre die geplante Abflugzeit) sehe ich den Gepäckwagen auf unsere Maschine zukommen. Aha, was ist jetzt? Ist das Gepäck noch gar nicht verladen? Da kommt auch schon die Durchsage ... Bonjour ... es tut uns leid, die Firma, die für das Gepäck zuständig ist, hat leider Probleme und daher kommt es zu einer ca. 30-minütigen Verspätung. Danke, darauf haben wir eh schon fast gewartet.

 

Schlussendlich haben wir einen angenehmen Flug, eine weiche Landung und sind gut in Wien angekommen. und um 11 Uhr sind wir in der Wohnung. Bei uns ging es nur ums Nach-Hause-Kommen und da waren die ganzen Umstände schon unangenehm. Leid tun mir wirklich die Personen aus meinen Beispielen und da gibt es sicher noch mehr ähnliche Geschichten.

 

Wenn jemand eine Reise tut, dann kann er was erzählen ... So ist es wirklich und ich freu mich sehr, euch davon erzählen zu dürfen, sage super und danke, dass du mein Begleiter auf dieser wunderschönen Reise warst. 

 

Alles Gute und liebe Grüße.

Bonne chance

Eure Rena

 

... noch was ... Kennst du Usedom? Im August kannst du es in meinem Blog kennenlernen.

Schönen Sommer, bis bald.

 

Persönliche Erfahrungen

  • Die Normandie als Reiseziel war eine sehr gute Wahl, ebenso die Art der Fortbewegung auf dem Schiff. Die Leute sind uns generell außerordentlich freundlich und sehr hilfsbereit begegnet.
  • Kleine verträumte Orte und Plätze machen Lust auf mehr.
  • Ich hoffe sehr, dass ich so schnell keinen Flugausfall mehr erlebe. Trotzdem habe ich aber auch aus diesem Erlebnis meine Lehren ziehen können – z. B. wichtige Tabletten nicht genau abzählen. 
  • apf, die Agentur für Passagier und Fahrgastrechte, hat unsere Rechte vertreten und wir sagen DANKE.

Fazit

  • Leider war mir persönlich die Zeit für all diese schönen Orte viel zu kurz.
  • Der Weg ist das Ziel und ich hätte mir mehr Zeit am fahrenden Schiff gewünscht.
  • In jedem Fall werde ich meine Französischkenntnisse vertiefen – Normandie, ich komme wieder!

 

Hast du noch Fragen zu unseren Erlebnissen, Orten, die wir besucht haben, …?  Gerne kannst du mir eine Mail schicken.

mail@renahackl.at

 

Vielleicht wird mehr aus meinem Blog, würde mich sehr freuen. Du kannst mir dabei helfen. Wenn dir meine Geschichten gefallen haben, bitte weitersagen, teilen, … DANKE. Ich freu mich auch über jedes Feeback, positiv oder negativ … ich kann viel draus lernen.

 

Bis bald. Alles Gute

Eure Rena

 

@

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© Rena Hackl | 4320 Perg | mail@renahackl.at | foto@renahackl.at