Vorarlberg überrascht …

 

…nicht nur mit gepflegter Gastlichkeit, sondern auch mit Vielseitigkeit, einfallsreicher Architektur, ...

 

Das westlichste Bundesland Österreichs präsentiert sich sehr abwechslungsreich – hohe Berge, der Bodensee, Naturschönheiten, alte gut erhaltene Häuser ästhetisch neben modernen Gebäuden.

 

Ein einzigartiges Bundesland, in dem es gelungen ist, alte Bräuche und alemannische Dialekte zu erhalten. Jedes Tal im Ländle, wie Vorarlberg auch liebevoll genannt wird, hat scheinbar eine eigene Sprache und Außenstehende haben Mühe, diese zu verstehen.

 

Traditionen treffen auf modernste Infrastruktur und innovative Unternehmen. Vorarlberg grenzt geografisch an 3 „reiche“ Länder und ist eine sehr ökonomisch hochentwickelte Region. Hohe Lebensqualität, allerdings auch hohe Lebenserhaltungskosten sind die Folge.

Kultur und von der Natur inspirierte Küche spielen ebenfalls eine große Rolle in dem Bundesland, das ca. 670 km von Wien entfernt liegt.

 

Eine Besonderheit ist das Kleinwalsertal, es liegt in den Allgäuer Alpen, hat aufgrund seiner alpinen Geländestruktur keine direkte Verkehrsverbindung zum Bundesland Vorarlberg. Die Orte Riezlern, Hirschegg, Mittelberg und Baad können nur über die Nachbargemeinde Oberstdorf in Bayern erreicht werden und daher wurde das Kleinwalsertal 1891 zum Zollausschlussgebiet und somit zum deutschen Wirtschaftsgebiet. Die Möglichkeit des zollfreien Handels für die Walser verliert seit dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Union 1995 zunehmend an Bedeutung.

 

Das Tal bietet großartige Sportmöglichkeiten für Wanderer, Mountainbiker und Schifahrer und lebt vorwiegend vom Tourismus.

 

Uns haben die Bregenzer Festspiele mehrmals nach Vorarlberg gelockt und wir haben uns immer sehr willkommen und wohl gefühlt.

Ländle, sehen wir uns bald wieder? Mir würde es gefallen.

 

August 2021

 

Galerie Vorarlberg und Bregenzer Festspiele

 

2026

 

21. August 2026

Der Zug ist nahezu ausgebucht, trotzdem ist die Fahrt mit der Westbahn angenehm und wir erreichen Bregenz pünktlich um 14:48 Uhr. Es regnet ziemlich stark und regnet und regnet. Unsere Wetter Apps meinen, dass es gegen 19 Uhr aufhören wird und trocken bleibt bis 23 Uhr. Wir können es kaum glauben und trotzdem kommt es genauso.
 

Mit Decken und Regenschutz ziehen wir los, trocknen unseren gebuchten Sitzplatz mit einem Papierhandtuch, das vom Festspielpersonal angeboten wird, ziehen sicherheitshalber gleich den Regenmantel an und um 21:00 geht auch schon die Vorstellung los. Unsere Plätze in Reihe 1 sind super, es hat leider nur 16 Grad und ich bin froh, dass ich mit dem dünnen Regenmantel eine zusätzliche Schicht habe. Um 22 Uhr ist mir schon richtig kalt und ich versuche mir einzureden, dass die Darsteller auf der Bühne noch viel mehr frieren, sie müssen ihr Spiel zu Teil im Wasser stehend darbieten und das stelle ich mir nicht angenehm vor. Ewald sagt mir später, dass die Schauspieler Neoprenanzüge getragen haben. Aha! Zwischenzeitlich zähle ich die Minuten bis zum Ende. Leider sind mir persönlich die Duette manchmal zu lang und die Auftritte des Chors mit den herrlichen Fächern und Farben und dem bunten Treiben zu kurz. 
 

Das Bühnenbild ist wieder spektakulär und laufend bewegt sich dort etwas, einzelne Räume werden ausgeklappt, sehr faszinierende Technik, die mich begeistert.

 

Nach 2 Stunden ohne Pause ist das Stück zu Ende, der Applaus war in früheren Aufführungen schon mehr, vielleicht ist das aber auch den frischen Temperaturen geschuldet. Wir sind froh, dass wir in nur wenigen Minuten im Hotel sind. Gute Nacht.

Wir freuen uns auf die nächste Vorstellung 2028.

 


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